Anschrift, USt-IdNr. und Land
Die drei Felder, die die steuerliche Behandlung bestimmen, die Prüfung von Steerd, und der Fehler, der 19 Prozent kostet.
Das Land ist eine steuerliche Eingabe
Das Land einer Organisation ist kein Etikett. Es ist die eine Hälfte der Ableitung, die entscheidet, ob du deutsche Umsatzsteuer ausweist, Reverse Charge anwendest oder die Leistung als außerhalb der EU behandelst.
Eine Organisation ohne Land lässt sich nicht abrechnen: Die Checkliste verlangt "Die Adresse des Kunden, inklusive Land", bevor du eine Rechnung stellen kannst.
Die USt-IdNr.
Hat die Kundschaft eine, trag sie ein. Bei Reverse Charge gehört sie auf die Rechnung, und die Checkliste setzt das durch.
Steerd prüft die Form einer USt-IdNr. gegen das hinterlegte Land. Jedes EU-Land hat sein eigenes Format, und die Prüfung kennt alle.
Der Fehler, der Geld kostet
Eine USt-IdNr. aus einem anderen Land als dem hinterlegten.
Eine als französisch geführte Organisation mit deutscher USt-IdNr. liest sich wie Reverse Charge, und das heißt: keine Umsatzsteuer. Sitzt sie tatsächlich in Deutschland, war deutsche Umsatzsteuer fällig, und diese 19 % holt später niemand bei deiner Kundschaft ein. Du zahlst sie.
Steerd warnt schon beim Tippen und bietet an, das Land mit einem Klick passend zu setzen. Beim Stellen wird aus der Warnung eine Sperre.
Was nicht geprüft wird
Steerd fragt nicht bei der EU nach, ob eine USt-IdNr. existiert oder aktuell gültig ist. Die Prüfung ist eine Formprüfung.
Bei neuer oder unbekannter Kundschaft lohnt die Minute für eine Abfrage über das MIAS-Portal. Sie ist der Unterschied zwischen einer plausiblen und einer echten Nummer.
Griechenland
Griechenland ist als Land GR, als USt-Präfix aber EL. Steerd kommt mit beidem klar, du tippst
es also nicht falsch.